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Olympiasieger und Frauenpower beim WACHAUmarathon
Niemand geringer als die beiden Paralympics-Sieger Thomas Geierspichler und Wolfgang Schattauer sollten für die optimale Pace für einen Streckenrekord bei den Herren im Halbmarathon sorgen und obwohl die beiden einen fantastischen Job verrichteten, war sich die Phalanx der kenianischen Läufer nicht einig, das Tempo aufzunehmen und ließen bereits auf den ersten 5 Kilometern zu viel Zeit liegen, wodurch am Ende trotz spannendem Kampf um die Plätze, nur eine 1:05 herauskam.
Bei den Frauen hielt das Duell Sabrina Mockenhaupt - Andrea Mayr, was man sich im Vorfeld davon versprochen hat. Ein Paarlauf über weite Strecken, bei dem die Deutsche am Ende die Nase vorne hatte. Der Star waren aber die beinahe 4.000 Läufer und Läuferinnen, die Ihren Weg von Spitz nach Krems suchten und Ihre gute Stimmung vom Start mit ins Ziel und auch noch später in die Eventarena mitnahmen.
Bei einer üppigen Endverpflegung, großer Dank u.a. an Coca Cola, Anker Brot und Isostar, waren die Anstrengungen rasch vergessen und noch im Zielbereich beschlossen viele, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Aber auch weit über 1.000 Viertelmarathon und TeamläuferInnen und nicht zu vergessen die 700 Marathonstarter sorgten an diesem Tag für ein weinmaliges Lauferlebnis.
War im Halbmarathon bei den Männern kein Österreicher in den Spitzenrängen, so sah es auf der klassischen Distanz wesentlich erfreulicher für die heimischen LäuferInnen aus. Der WACHAUmarathon Sieger 2008 ist auch WACHAUmarathon Sieger 2009: Der 40-jährige Top-Langdistanz-Triathlet Alexander Frühwirth siegte auf der klassischen 42,195 km langen Distanz in 2:44:16 Stunden überlegen vor dem 37-jährigen Martin Reisinger (Waldviertler Tri Team) in 2:47:55 Stunden und dem 34-jährigen Liechtensteiner Domenik Wanger (2:50:52). Frühwirth: „Ich freue mich sehr, nach 2008 ein zweites Mal den WACHAUmarathon gewonnen zu haben. Leicht war es nicht. Ich war in den letzten Tagen nicht ganz fit. Schon ab km 7 habe ich gekämpft – und von da ist es ja bekanntlich noch weit bis ins Ziel.“ Für Frühwirth war es erst der vierte „Solomarathon“ seiner Karriere. Daneben kann der „Waldviertler Ironman“ aus Kirchberg/Wild aber auf gezählte 44 Ironmans (incl. 44 Marathons) verweisen. So wie bei den Männern blieb auch der Marathon-Sieg bei den Frauen fest in niederösterreichischer Hand. Die 41-jährige Ingrid Eichberger (HSV Marathon Wr. Neustadt) holte sich nach 2004 und 2005 ihren bereits dritten Sieg beim Int. WACHAUmarathon. Diesmal blieb sie in 2:59:34 Stunden als Einzige unter der 3-Stunden-Schallmauer. Nur ganze sechs Läufer waren schneller als die Wr. Neustädter Lehrerin. Auf den Rängen 2 und 3 platzierten sich Maria Hayden (Bezirksblätter) in 3:18:19 und Dr. Sonja Wintner (Oberweiden) in 3:24:59 Stunden.
Bereits am Samstag eröffneten die Kids mit dem Coca Cola Junior Marathon das Evetwochenende und waren mit Riesen-Eifer bei der Sache. Zuerst wurden Streckenlängen von 200 - 2.100m bewältigt, dann folgten Gratis-Eis von Schöller, ein CocaCola-Finisher Shirt und eine Medaille für alle.